Es gibt diverse Software-Abbilder für den Spectrum, aber auch Amstrad, die mit Interfaces wie das divMMC geladen werden können. Manchmal möchte man aber Software klassisch laden, also über den Audio-Eingang des Retrocomputers. Inzwischen sind Kassettenspieler und Kassetten eher schwer zu bekommen. Aber es gibt die Möglichkeit Audiofiles über Smartphone oder Mediaplayer abzuspielen um dem Rechner ein Kassettenlaufwerk zu simulieren. Dazu braucht man ggfs. ein Tool, das die Abbild-Datei in ein Audioformat umwandelt.

Eines dieser Tools ist TZX2WAV. Die letzte Version scheint die 0.2a zu sein und ist noch im Beta-Status. Man kann es verwenden, aber es läuft nicht absolut stabil.

Es ist ein Shell-Programm, muss also in der Befehlszeile oder Powershell ausgeführt werden.

Syntax: TZX2WAV [switches] FILE.TZX [FILE.WAV|CSW]

Parameter:

-f n

Hiermit wird die Abtastfrequenz auf n Hz eingestellt. Die Standardfrequenz für die WAV-Umwandlung beträgt 22050 Hz

-s  Dieser Schalter generiert automatisch STEREO WAV-Dateien
-r

Dies kehrt das Signal der gesamten Wellendaten um. Wenn eine C64-Kassette nicht auf dem C64 funktioniert, hilft dieser eventuell dieser Schalter.

-c1  Dadurch wird eine CSW-Datei erstellt, anstatt eine WAV-Monodatei zu generieren. CSW v1.01 war die erste Spezifikation dieses Formats. Die höchste
Frequenz, die hier verwendet werden kann, beträgt 65535 Hz (16-Bit-Zähler).
-c2  Dadurch wird eine CSW-Datei erstellt, anstatt eine WAV-Monodatei zu generieren. CSW v2.00 bietet weitaus mehr Komprimierung als das CSW v1.01-Format.
Beim Konvertieren von Dateien mit extrem hoher Geschwindigkeit wird Folgendes empfohlen: Verwenden Sie mit CSW 2.00 eine Abtastfrequenz von 96000 Hz, die Größe der Datei nimmt dabei nicht zu
-i  Dies zeigt EINE Informationszeile pro Block an, aber es wird keine WAV / CWS-Datei erstellt. Das Startbyte (im Hexadezimalformat) jedes Blocks wird nach der Blocknummer geschrieben.
-v  Hier werden sehr umfangreiche Informationen zu allen in der TZX-Datei enthaltenen Blöcken angezeigt. Einige Blöcke wurden noch nicht getestet (z. B. Snapshot, oder Benutzerdefinierte Informationen), aber sie sollten trotzdem funktionieren. Das Startbyte von jedem Block wird in die Klammern geschrieben.
-x  Erweitert die Darstellung der Bandinformationen. Standardmäßig werden die Informationen in reduziertem Umfang (d. h. nur der Name wird angezeigt und nicht die Blöcke drin) angezeigt, aber mit diesem Schalter werden ALLE Blöcke angezeigt.
-b n Startet die Konvertierung des Bandes bei Block n. Der erste Block bekommt dieNummer 1. ALLE Blöcke (einschließlich Info, Gruppe, ...) sind nummeriert.
-e n Stoppt die Konvertierung des Bandes NACH Block n. Block n wird abgespielt. (D. h. wenn Sie -b 3 -e 5 verwenden, werden die Blöcke 3, 4 und 5 gespielt)
-p Bei Verwendung wird der Pausenwert am Ende des letzten Blocks in der TZX-Datei überschrieben und auf Null gesetzt, um mit einigen fehlerhaften TZX-Dateien umgehen zu können. Standardmäßig wird TZX2WAV immer eine 200 Millisekunden Pause am Ende der Wave-Datei hinzufügen.
-128 Aktivierung des 128K-Modus. Nur relevant, wenn die TZX-Datei den Spezialblock "Band stoppen, wenn im 48K-Modus" hat. Wenn dieser Schalter aktiviert ist, werden alle diese Blöcke ignoriert. Ansonsten werden 5 Sekunden Pausen in der Wave-Datei generiert.

 

TZX2WAC 0.2b

 

TZX2WAV
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